top of page

Rückblick: Das Geldsymposium 2026 in Berlin

vor 4 Stunden
16 Min. Lesezeit

Geldsymposium 2026 in Berlin

Demokratisch wirksam werden.

9.–10. Oktober 2026 · Rathaus Treptow, Berlin

 

Geld ist menschengemacht. Es ist eine Kulturtechnik, eine gesellschaftliche Verabredung – und damit gestaltbar.

Leitgedanke des MoneyFuture Institute

 


 


Zwei Tage, eine Grundfrage

Was geschieht, wenn man Geld nicht als gegebene Selbstverständlichkeit oder technische Nebensache betrachtet, sondern als gestaltbare gesellschaftliche Infrastruktur – als Regelwerk, das mitentscheidet, welche Zukunft finanzierbar, welche Vermögen geschützt, welche Investitionen möglich und welche Handlungsspielräume demokratisch verfügbar werden? Das II. Geldsymposium „Geld der Zukunft“ suchte darauf keine schnelle Antwort. Der Anspruch war: unterschiedliche Reformideen sichtbar zu machen, ihre Konflikte offenzulegen, Gemeinsamkeiten zu verdichten und schließlich exemplarisch zu erproben, wie Menschen über solche Alternativen beraten und entscheiden können.

Der rote Faden führte dabei von Persönlichem ins Institutionelle: von der Entstehungsgeschichte des Projekts über Gerechtigkeit, Klima und Demokratie bis zu der Frage, welche rechtlichen und demokratischen Verfahren nötig sind, damit aus Ideen tatsächlich gesellschaftliche Veränderung werden kann.


Der Anfang war persönlich

Eröffnet wurde das Symposium von Simon Sonnenberg mit einer Widmung an Renate Börger, deren Hartnäckigkeit und Neugier am Anfang des Projekts „Geld der Zukunft“ standen. Aus gemeinsamen Gesprächen wuchs die Idee, die Vielzahl bestehender Geldreform-Ansätze nicht ein weiteres Mal och einmal gegeneinander auszuspielen, sondern diese zu sammeln, verständlich aufzubereiten, vergleichbar zu machen und miteinander ins Gespräch zu bringen.

Die Leitidee, die aus dieser Geschichte entstanden ist, blieb auch 2026 bewusst einfach: Geld ist kein Naturgesetz. Es ist menschengemacht. Und was Menschen gestaltet haben, können Menschen grundsätzlich auch ändern und ganz anders gestalten. Das bedeutet nicht, dass jede Alternative wirklich funktioniert oder dass eine Geldschule die fertige Lösung besitzt. Es bedeutet zunächst nur, dass die bestehenden Regeln weder naturgegeben noch alternativlos sind.

Gleichzeitig wurde an Bernd Senf erinnert, der im September verstorben war. Bernd Senf‘s Lebensthema war das Geld, für welches er über Jahrzehnte versucht hatte, komplizierte Zusammenhänge zugänglich zu machen und – um den Titel eines seiner Bücher aufzugreifen – den „Nebel um das Geld“ zu lüften. Die Erinnerung an ihn gab dem Beginn des Symposiums eine stille weitere Dimension: Steht doch das Projekt in einer langen Tradition von Menschen, die darauf bestanden haben, dass die Regeln des Geldes verstanden werden können und verstanden werden müssen.


Lukas Beckmann: „Bilder von einer Zukunft, die wir wollen“

Daran knüpfte Lukas Beckmann in seiner Eröffnung an. Sein Beitrag war eine Aufforderung, die gesellschaftliche Erzählung zu verändern. Die Geld- und Finanzwelt werde von vielen Menschen wie eine übergeordnete Sphäre wahrgenommen: mächtig, schwer verständlich und dem eigenen Einfluss entzogen. Wer ihre Sprache nicht spricht, hält sich schnell selbst für unzuständig. Für Beckmann ist genau das ein demokratisches Problem.

Die Krise parlamentarischer Demokratie beschrieb er dabei nicht primär als Versagen der Demokratie selbst. Eher als Krise politischer Ehrlichkeit und Kommunikation: über Geldflüsse, Interessen, Grenzen und darüber, wer bei Veränderungen etwas gewinnen oder verlieren würde. Wenn Kommunen bei Schulen, Mobilität oder Gesundheit Finanzierungslücken erleben und gleichzeitig Vermögen in Größenordnungen wachsen, die sich dem Alltagsverständnis entziehen, reicht der Hinweis auf einzelne Milliardenprogramme irgendwann nicht mehr. Es braucht verständliche Bilder dafür, wie diese Ebenen zusammenhängen – und welche Alternativen denkbar wären.

„Die Angst vor einer Zukunft, die wir fürchten, können wir nur überwinden durch Bilder von einer Zukunft, die wir wollen.“

Wilhelm Ernst Barkhoff, von Lukas Beckmann zum Auftakt zitiert

 

Beckmann verband damit zwei Arbeitsaufträge: Zum einen braucht es konkrete Optionen für eine Geld- und Finanzordnung, die soziale, ökologische und ökonomische Nachhaltigkeit leichter macht. Zum anderen müssen wir immer wieder neu klären, auf welche Fragen wir eigentlich Antworten suchen. Welche Formen von Wertschöpfung werden sichtbar? Welche bleiben unsichtbar? Wann wird Geld vom Mittel zum Zweck zum Selbstzweck? Und wie kann darüber so gesprochen werden, dass nicht nur Fachleute, sondern eine breite Öffentlichkeit mitreden kann?


Sein Schlussgedanke wurde zu einer Art Leitmotiv des diesjährigen Symposiums: Für die interne Verständigung ist es hilfreich, unterschiedliche Geldschulen in Tabellen und Matrizen sichtbar zu machen. Für die gesellschaftliche Wirkung und Veränderung reicht Vielfalt allein aber nicht. Es braucht eine gemeinsame Erzählung, die Sehnsüchte, Hoffnungen und konkrete Lebensrealitäten erreicht.


Demokratie, Klima & Gerechtigkeit: Drei Fenster auf dieselbe Grundfrage

Den Auftakt des Symposiums bildeten anschließend drei Perspektiven und Fragestellungen an die vertretenen Geldschulen: Geld und Gerechtigkeit, Geld und Klima, Geld und Demokratie. Zwei krankheitsbedingte Absagen veränderten kurzfristig den Ablauf: Maximilian Runge-Segelhorst und Norbert Bernholt konnten nicht persönlich teilnehmen. Ihre Perspektiven waren dennoch anwesend. Vorbereitete Positionen wurden teilweise eingebracht und vorgelesen – und zugleich entstand mehr Raum für Nachfragen, Widerspruch und offene Debatte. Denn besonders interessant wurde das Symposium gerade immer dort, wo sich nicht alle einig waren. Die Frage lautete nicht, ob eine gerechtere, klimaverträglichere und demokratischere Ordnung wünschenswert ist. Spannend wurde es bei den Mechanismen: Wer definiert Gemeinwohl? Wer entscheidet über Kredit? Welche Rolle behalten Geschäftsbanken? Was geschieht mit Renditen und großen Vermögen? Wie viel Steuerung braucht eine ökologische Transformation – und wer kontrolliert die steuernden Institutionen?



Gerechtigkeit: Wer profitiert von den Regeln?

Christian Felber setzte mit seinem Beitrag bei der Verteilungsfrage sehr konkret an. Zu einer gerechten Geld- und Wirtschaftsordnung gehören aus seiner Sicht sowohl eine soziale Untergrenze als auch eine Obergrenze extremer Vermögen. Die Untergrenze könne über Grundeinkommen, Mindestlohn, ein Recht auf Arbeit oder eine Jobgarantie abgesichert werden; für private Vermögen schlug Felber konkret eine Obergrenze von 30 Millionen Euro vor. Zugleich sollten Arbeits- und Kapitaleinkommen gemeinsam progressiv besteuert und zentrale Bereiche der Grundversorgung – etwa Wohnen, Wasser oder Verkehr – teilweise außerhalb des Marktes organisiert werden. Daraus entstand unmittelbar eine zentrale Frage des Symposiums: Wie lassen sich soziale Absicherung, Begrenzung extremer Vermögen und individuelle Freiheit sinnvoll miteinander verbinden?

Michael W. Bader formulierte die Position der Achberger Schule: Soziale Ungleichheit sei aus dieser Sicht nicht bloß das Ergebnis unterschiedlicher Leistung, sondern werde durch die Architektur von Eigentum, Geld, Kredit und Rendite mitgeprägt. Geld sei deshalb weniger als handelbare Ware denn als gesellschaftliches Rechts- und Steuerungsmittel zu betrachten. Wirtschaftliche Wertschöpfung entstehe in hochgradig vernetzten Prozessen, an denen viele beteiligt sind; daraus leite sich die Frage ab, ob Gewinne und Überschüsse tatsächlich ausschließlich privat disponiert werden sollten oder stärker der Finanzierung gemeinsamer Aufgaben dienen müssten.

Seine Antwort auf die klassische Einwendung – was Innovation antreibt, wenn maximale Rendite nicht mehr das Leitmotiv ist – zielte auf einen anderen Begriff von Unternehmertum: Gestaltungswillen, Verantwortung, Kreativität und die Lösung realer Probleme. Innovation würde in einem solchen Modell nicht verschwinden, sondern anders ausgerichtet: auf Versorgung, soziale Teilhabe, ökologische Erneuerung und tatsächlichen Bedarf.


Klima: Geld ist knapp – oder sind es die Ressourcen?

Im Klimablock verschob sich die Perspektive von finanzieller Knappheit zu realen Grenzen. Geld kann geschaffen werden; Fläche, Energie, Rohstoffe und Arbeitskraft nicht unbegrenzt. Gerade hier trafen unterschiedliche Ansätze aufeinander. Die Achberger Schule kritisierte den Rendite- und Wachstumsdruck als strukturellen Treiber ressourcenintensiver Investitionen und stellte dem eine bedarfsorientierte Planung gegenüber. Assoziationen und Wirtschaftsräte sollen Produzierende, Konsumierende, Beschäftigte, Wissenschaft und weitere Akteure zusammenbringen und Entscheidungen an realen Bedürfnissen und ökologischen Grenzen ausrichten.

Die kritische Rückfrage lag auf der Hand: Können solche Gremien tatsächlich besser wissen, was gesellschaftlich gebraucht wird als Märkte? Baders Antwort war bewusst nicht, dass diese Art der Planung unfehlbar sei. Der Anspruch sei vielmehr, Entscheidungen transparenter, korrigierbarer und informationsreicher zu machen: nicht nur Kaufkraft und Profitaussicht einzubeziehen, sondern auch Ressourcen, Arbeitsbedingungen, soziale Folgen und langfristige ökologische Verantwortung.

Auch die schriftlich eingebrachte MMT-Perspektive von Maximilian Runge-Segelhorst setzte an realen Grenzen an. Statt öffentliche Ausgaben primär unter einen Finanzierungsvorbehalt zu stellen, müsse gefragt werden, ob reale Ressourcen verfügbar sind. Sein Begriff dafür: Ressourcenvorbehalt. Für Klimapolitik heißt das: Geld kann helfen, verfügbare Ressourcen in erneuerbare Energien, öffentlichen Verkehr oder andere Transformationsfelder zu lenken; die eigentliche Grenze liegt aber dort, wo Material, Arbeitskraft oder ökologische Budgets ausgeschöpft sind.

Felber setzte einen anderen Hebel ins Zentrum: die Regulierung von Krediten und Finanzierungen selbst. Finanzierungen sollten sich aus seiner Sicht auf realwirtschaftliche Aktivitäten konzentrieren und verbindlich eine Gemeinwohlprüfung durchlaufen, die soziale wie ökologische Kriterien umfasst. Auch Zentralbanken sollten ihre Refinanzierung und Anleihekäufe stärker daran ausrichten, ob Bankgeschäfte und Unternehmen nachweislich nachhaltig wirtschaften. Damit verlagerte sich die Klimafrage noch einmal: Nicht nur wie viel Geld für Transformation zur Verfügung steht, sondern unter welchen Bedingungen und für welche Aktivitäten neues Geld und Kredit überhaupt bereitgestellt werden.


Vom Systementwurf in die Praxis: der Klimabonus

Mit Kathrin Latsch wechselte die Perspektive von großen Systemarchitekturen zu einem konkreten Experiment. Der Klimabonus ist eine regionale Klimawährung beziehungsweise ein Gutscheinsystem: Ein Klimabonus entspricht einem Euro und steht zugleich für zehn Kilogramm eingespartes CO₂. Er kann für umweltfreundliche Güter und Dienstleistungen eingesetzt werden und soll Anreize für klimafreundliches Verhalten mit regionaler Wertschöpfung verbinden.

Das Modell arbeitet mit mehreren Wirkungsprinzipien: Die Boni können nur für definierte umweltfreundliche Angebote verwendet werden; klimafreundliches Verhalten an einer Stelle kann weitere Veränderungen anstoßen; und der Kreislauf verbindet mehrere regionale Akteure. Praktische Beispiele reichen vom Wechsel zu Ökostrom, Solaranlagen oder Wärmepumpen bis zu ÖPNV-Abos und Carsharing – und auf der Einlöseseite von Energieberatung über regionale Lebensmittel bis zu weiteren nachhaltigen Produkten.

Gerade weil der Klimabonus bereits praktisch erprobt wird, war der Beitrag ein wichtiger Realitätscheck. Die vielen Rückfragen drehten sich nicht nur darum, was funktioniert, sondern auch darum, wo ein komplementäres Regionalgeld an Grenzen stößt. Genau diese Verbindung aus Praxis und Systemfrage war für das Symposium zentral: Was kann innerhalb der bestehenden Ordnung schon heute verändert werden – und wo braucht es tatsächlich neue Regeln?


Die Gretchenfrage nach der Demokratie

Am Abend verdichtete sich der dritte Themenblock – Geld und Demokratie – zunehmend zu der eigentlichen Machtfrage. Wenn Geldschöpfung, Kreditvergabe, Eigentumsregeln oder Vermögensgrenzen verändert werden, geht es nicht um technische Korrekturen am Rand. Es geht potenziell um eine tektonische Verschiebung wirtschaftlicher Macht.

Die Debatte kreiste deshalb um eine unbequeme Frage: Wie gut verträgt sich politische Gleichheit mit extrem ungleicher ökonomischer Macht? Wer sehr große Vermögen kontrolliert, verfügt nicht nur über Konsummöglichkeiten, sondern über Investitionsentscheidungen, Eigentumsrechte, Zugang zu Öffentlichkeit und institutionellen Einfluss. Viele der diskutierten Modelle würden diese Macht nicht unangetastet lassen – etwa wenn leistungsloses Einkommen, spekulative Renditen oder nicht der realwirtschaft dienende Geldschöpfung stärker begrenzt würden.

Felber übersetzte diese Machtfrage unmittelbar in institutionelle Demokratie. Gerade weil Geld eine so mächtige gesellschaftliche Infrastruktur sei, müssten seine Spielregeln mit besonders hohen demokratischen Standards festgelegt werden – etwa durch Bürger:innenräte, Konvente und Volksabstimmungen. Zugleich dürfe Demokratie nicht bei der Festlegung abstrakter Regeln enden: Auch die öffentlichen Institutionen des Geldsystems selbst müssten plural und demokratisch besetzt sein, von Zentralbankgremien bis zu öffentlichen Banken. Für größere Unternehmen forderte Felber darüber hinaus eine verbindliche Multi-Stakeholder-Mitbestimmung.

Bader formulierte die demokratische Perspektive der Achberger Schule als Rechtsfrage: Demokratisierung bedeute nicht automatisch mehr staatliche Detailsteuerung. Entscheidend seien demokratisch festgelegte Spielregeln – für Geld, Eigentum, Unternehmen, Kredit und Mitwirkung. Der Staat setzt den Rechtsrahmen; innerhalb dieses Rahmens könnten gemeinwohlgebundene, möglichst selbstverwaltete Institutionen handeln.

 

Der erste Tag endete mit dem Money Future Cinema und dem ARTE-Film „Kann Geld aus dem Nichts entstehen?“. Die Dokumentation setzte noch einmal bei der elementaren Frage an, wie Buchgeld durch Kreditvergabe entsteht und wie eng damit die Entscheidung verbunden ist, wohin neues Geld fließt. Nach Stunden über Gerechtigkeit, Klima und Demokratie führte der Film damit noch einmal zurück an den Anfang: Geld wirkt alltäglich und selbstverständlich – aber sobald seine Entstehung sichtbar wird, wird aus einer technischen Frage eine politische.

 

Noch mehr Ideen & Lösungen: Vom Marktplatz zur Machtfrage

Beim Money-Marktplatz wurde aus dem Podium ein Begegnungsraum. Initiativen und Projekte kamen an Tischen miteinander ins Gespräch; Kontakte entstanden, Positionen wurden weitergedreht, Skepsis konnte direkt adressiert werden. Parallel sammelte die „Demokratiebox“ Stimmen dazu, warum Menschen gekommen waren, warum ihnen das Thema Geld wichtig ist und welche Botschaft sie an die Politik richten möchten.


Samstag: Was braucht echte Transformation?

Der Samstag begann bewusst nicht mit einer weiteren Geldschule, sondern mit einer Meta-Frage: Unter welchen Bedingungen verändert sich eine Gesellschaft überhaupt? Katharina Pistor, Rechtswissenschaftlerin an der Columbia Law School, beschrieb Geld als soziale Ressource. Geld funktioniert, weil Menschen darauf vertrauen, dass andere es ebenfalls annehmen. Damit ist es nie nur ein technisches Instrument, sondern immer auch eine soziale und rechtliche Institution.

In der Diskussion stand die klassische Frage im Raum, ob Transformation eher top-down oder bottom-up entsteht – und ob es dafür erst eine Krise braucht. Pistors Akzent lag an einer anderen Stelle: Eine Krise allein schafft keine gute Alternative. Damit Veränderung möglich wird, müssen Lösungen bereits gedacht, diskutiert und in Verfahren übersetzt worden sein. Es braucht Räume, in denen Alternativen erprobt werden, intellektuelle Vorarbeit, institutionelle Entwürfe und Prozesse, auf die eine Gesellschaft zurückgreifen kann, wenn Veränderungsfenster entstehen.

Genau deshalb seien Orte wie das Geldsymposium, das Projekt „Geld der Zukunft“, World Cafés und Konvente nicht nur Begleitkommunikation. Sie schaffen Voraussetzungen dafür, dass Alternativen nicht erst in der Krise improvisiert werden müssen.

Pistor ergänzte aber eine zweite Bedingung: einen normativen Konsens. Bevor eine Gesellschaft Institutionen umbauen kann, muss zumindest in Grundzügen geklärt werden, welche Werte sie damit schützen will. Welche Ungleichheit gilt als legitim? Welche Güter sollen dem Markt entzogen oder besonders geschützt werden? Welche Rechte sollen Vorrang haben? Und welche Grenzen soll wirtschaftliche Macht besitzen?

Diese Perspektive knüpft direkt an ihr neues Buch „Das Gesetz des Kapitalismus und wie wir es überwinden“ an, das wenige Tage nach dem Symposium im Suhrkamp Verlag erscheint. Pistor argumentiert darin, dass Kapitalismus nicht nur als Wirtschaftssystem, sondern als tief verankertes Rechtssystem verstanden werden muss: Recht macht Vermögenswerte zu Kapital, schützt Ansprüche und kann zugleich den Hebel für Veränderung liefern. Der Übergang vom Geld zur Rechtsordnung wurde damit zu einem der stärksten Verbindungspunkte des zweiten Tages: nämlich, die Geldreform mit dem Politischen.


Vom Nebeneinander zur Konvergenz

An diesen Transformationsgedanken schloss Michael W. Bader mit dem Konvergenzradial an. Die Geldmatrix hatte zunächst sichtbar gemacht, wie unterschiedlich die vorhandenen Denkschulen Geldschöpfung, Banken, Kredit, Eigentum und Gemeinwohl bewerten. Das Radial ging einen Schritt weiter: Wo liegen wirkliche Unvereinbarkeiten – und wo lassen sich aus unterschiedlichen theoretischen Ausgangspunkten gemeinsame Reformlinien formulieren?

Das Ziel ist nicht, Unterschiede weichzuzeichnen. Konvergenz bedeutet nicht, dass alle Geldschulen plötzlich dasselbe denken. Sie bedeutet vielmehr, zu prüfen, ob verschiedene Begründungen zu kompatiblen institutionellen Regeln führen können. Ein Ansatz kann aus demokratietheoretischen Gründen zu einer Reform gelangen, ein anderer aus geldtheoretischen oder ökologischen – und beide können sich dennoch auf dieselbe konkrete Regel verständigen. Eine wichtige Annäherung der verschiedenen Geldschulen konnte hinsichtlich der Frage der Geldschöpfung im Vorfeld des Symposiums erzielt und vor Ort begründet und in dem nachfolgenden Konvergenzradial dargestellt werden. Solidarische Ökonomie, Christian Felber, MMT und die Achberger Schule verständigten sich auf die Formulierung: „Eine demokratisierte Zentralbank und gemeinwohlorientierte Geschäftsbanken schöpfen bzw. verleihen Vollgeld, wobei Geldschöpfung an den Geldbedarf der gesellschaftlichen Basis zu koppeln wäre.“

 

Konvergenzradial: der Versuch, Gemeinsamkeiten und Unterschiede mehrerer Geldschulen entlang konkreter Gestaltungsfragen sichtbar zu machen.


Gerade das schriftliche Statement von Maximilian Runge-Segelhorst zeigte, wie anspruchsvoll solche Annäherungen sind. Die MMT kritisiert einerseits die Einschränkung parlamentarischer Handlungsfähigkeit durch die Vorstellung, staatliche Ausgaben müssten wie ein Privathaushalt „finanziert“ werden. Andererseits kritisiert sie private Kreditgeldschöpfung, wenn deren Ziele und Grenzen demokratisch kaum kontrolliert werden. Deshalb kann sie aus Sicht von Runge-Segelhorst an Reformen anschließen, die beides verändern: die Handlungsfähigkeit demokratischer Gemeinwesen stärken und die Tätigkeit von Banken neu rahmen.

„Das Geldsystem erscheint in den Augen der MMT als öffentliche Infrastruktur, die von einem demokratischen Gemeinwesen gesteuert und gestaltet werden kann.“

Maximilian Runge-Segelhorst, Statement zum Geldsymposium 2026

 

Gleichzeitig setzt die MMT einen deutlichen Akzent gegen eine rein quantitative Geldmengensteuerung. Entscheidend sei nicht die Geldmenge für sich, sondern ihre Verwendung und die Auslastung realer Ressourcen. Geschäftsbanken könnten auch in einem reformierten System als dezentrale Agenten der Geldbereitstellung sinnvoll bleiben – sofern Geldschöpfung öffentlich sanktioniert, gemeinwohlorientiert und an qualitative Kriterien gebunden wird. Genau deshalb konnte Runge-Segelhorst dem Synthesevorschlag des Konvergenzradials weitgehend folgen, ohne die Unterschiede zwischen MMT und klassischen Vollgeldansätzen zu verwischen.


Direkter Austausch als echter Belastungstest: World Café

Nach dem theoretischen Verdichtungsprozess wechselte die Arbeit in vier Gruppen. Im World Café diskutierten die Teilnehmenden mit Christian Felber, Klaus Karwat, Michael W. Bader und Katharina Pistor. Die Atmosphäre war bewusst nicht die einer Expertenanhörung, sondern die eines Belastungstests: Begriffe wurden auseinandergenommen, Annahmen hinterfragt, Übergänge geprüft, Nebenwirkungen gesucht.

Was bedeutet „gemeinwohlorientiert“ konkret? Wer bestimmt, welche Investitionen realwirtschaftlich oder gesellschaftlich erwünscht sind? Welche Macht entsteht in neuen Institutionen? Was wäre rechtlich überhaupt umsetzbar? Und wie präzise muss eine Alternative ausformuliert sein, bevor man guten Gewissens darüber abstimmen kann?

Dass Pistor selbst an den Tischen mitdiskutierte, machte einen Punkt besonders greifbar: Geldordnung und Rechtsordnung lassen sich kaum trennen. Wer Eigentum, Kredit, Banken oder Vermögen anders organisieren will, muss irgendwann an die Rechtsform dieser Institutionen heran.

 

Wenn Gemeinwohl zum Rechtsbegriff wird: am Beispiel Italien

Ein Beispiel dafür kam aus Italien. Dort wurde 2016 mit Artikel 111-bis des italienischen Bankengesetzes erstmals ausdrücklich definiert, unter welchen Bedingungen sich eine Bank als Akteur „ethischer und nachhaltiger Finanzwirtschaft“ qualifizieren kann. Das Beispiel war für die Diskussion deshalb so interessant, weil es zeigt: Begriffe wie Ethik, Nachhaltigkeit oder Gemeinwohl müssen nicht im Ungefähren bleiben. Sie können in rechtlich überprüfbare Kriterien übersetzt werden.

Artikel 111-bis TUB – sechs gesetzliche Kriterien für ethische und nachhaltige Banken

1. Kredite an juristische Personen werden nach international anerkannten ethischen Ratings und mit besonderem Blick auf soziale und ökologische Wirkung bewertet.

2. Entsprechende Finanzierungen werden mindestens jährlich öffentlich transparent gemacht.

3. Mindestens 20 Prozent des Kreditportfolios gehen an Non-Profit-Organisationen oder Sozialunternehmen.

4. Gewinne werden nicht ausgeschüttet, sondern in die eigene Tätigkeit reinvestiert.

5. Governance und Organisationsmodell müssen stark demokratisch und partizipativ ausgerichtet sein und auf breit gestreutem Eigentum beruhen.

6. Das Verhältnis zwischen höchster und durchschnittlicher Vergütung darf höchstens 5 zu 1 betragen.

 

Die italienische Regelung beantwortet damit nicht die große Geldfrage. Aber sie demonstriert etwas Grundsätzliches: Eine Gesellschaft kann definieren, welche Ziele Banken erfüllen, wie transparent sie arbeiten, wem ihre Kredite zugutekommen und wie ihre interne Macht verteilt ist. Recht wird so vom Hintergrundrauschen zum aktiven Gestaltungsinstrument.


Der Demokratische Geldkonvent: ein Prototyp, kein Plebiszit

Der Demokratische Geldkonvent 2.0 war der praktische Versuch, diesen Gedanken zu veranschaulichen. Nach Monaten intensiver Expertenarbeit, der Entwicklung des Konvergenzradials, der vertiefenden Debatte innerhalb des World Café wurden ausgewählte Reformfragen jetzt in ein Abstimmungsverfahren übersetzt.

Dabei wurde von Beginn an betont, was dieser Konvent nicht war. Die Teilnehmenden waren keine repräsentativ geloste Stichprobe der Bevölkerung. Sie hatten die Expertinnen und Experten nicht selbst ausgewählt. Sie waren nicht an den monatelangen Vorbesprechungen, an Recherche, Definitionen und Kontextualisierung beteiligt. Und sie hatten auch nicht selbst darüber beraten, welche Fragen gestellt, welche Antwortoptionen angeboten und wie diese formuliert werden sollten.

Ein wirklicher Bürger- oder Geldkonvent müsste all diese Ebenen berücksichtigen. Das Berliner Format war deshalb bewusst exemplarisch: Es sollte nicht endgültige Legitimation produzieren, sondern den Prozess erfahrbar machen. Information, Diskussion, Verdichtung, Alternativen, Abstimmung – als demokratischer Prototyp.

Die Fragen reichten von der zukünftigen Geldschöpfung über die Regulierung der Kreditvergabe und die Gemeinwohlorientierung von Banken bis zu großen privaten Vermögen und der Rolle von Bürgerräten und Konventen. Nicht jede Formulierung erwies sich dabei als perfekt – und gerade das wurde zu einem der wichtigsten Ergebnisse.


Nicht Zustimmung messen, sondern Widerstand

Abgestimmt wurde in einer vereinfachten Form des sogenannten „Systemischen Konsensierens“. Zwei Hände signalisierten hohen Widerstand gegen eine Option, eine Hand geringen Widerstand, keine Hand keinen Widerstand. Damit verändert sich die Logik gegenüber einer reinen Mehrheitsabstimmung: Sichtbar wird nicht nur, welche Variante die meisten Fans hat, sondern auch, welche Lösung im Raum die geringste Ablehnung erzeugt.


Gerade bei mehreren Reformvarianten war das aufschlussreich. Zugleich zeigte sich, dass das Verfahren selbst sorgfältig erklärt werden muss. Besonders bei gestaffelten Optionen – etwa unterschiedlichen Obergrenzen für Vermögen – war nicht für jede Person intuitiv, gegen welche Option welcher Widerstand angezeigt werden sollte. Das Ergebnis blieb zwar konsistent, die methodische Lehre war aber eindeutig: Ein gutes demokratisches Verfahren muss nicht nur fair sein, sondern auch unmittelbar verständlich.


Was wir über das Verfahren gelernt haben

Vielleicht war dies der produktivste Teil des Experiments: Nicht nur die inhaltlichen Positionen wurden getestet, sondern das Verfahren selbst. Gemeinsam mit dem Publikum ließen sich mehrere Grundsätze destillieren, die bei einem größeren Pilotkonvent von Anfang an berücksichtigt werden müssten.

Sechs methodische Lehren aus dem Geldkonvent

1.      Begriffe müssen vor der Abstimmung eindeutig definiert sein. Ohne gemeinsame Definitionen können Menschen über unterschiedliche Vorstellungen derselben Begrifflichkeit abstimmen.

2.      Die Reihenfolge der Fragen ist Teil des Verfahrens. Manche Entscheidungen bauen aufeinander auf; Abhängigkeiten müssen sichtbar und begründet sein.

3.      Es braucht mindestens drei echte Antwortmöglichkeiten. Der Status quo muss abbildbar bleiben – aber ein bloßes „Status quo oder eine Reform“ ist bei komplexen Gestaltungsfragen zu wenig.

4.      Fragen und Antwortoptionen müssen entkoppelt werden. Mehrere politische Entscheidungen dürfen nicht in einem einzigen „und“ oder „entweder-oder“ versteckt werden.

5.      Enthaltung und Unentschiedenheit sind wichtige Informationen. Sie können anzeigen, dass Definitionen fehlen, Alternativen nicht überzeugen oder die Frage noch nicht entscheidungsreif ist.

6.      Beim Widerstandsverfahren muss klar sein, was ein Widerstand gegen jede einzelne Option genau bedeutet – zB. bei Grenzwerten wie Vermögensgrenzen.

 

Diese Punkte wirken zunächst technisch. Tatsächlich berühren sie den Kern demokratischer Legitimation. Wer entscheidet, welche Expertinnen beteiligt werden? Welche Informationen gelten als relevant? Welche Alternativen erscheinen überhaupt auf dem Stimmzettel? Welche Begriffe werden vorausgesetzt? Demokratie beginnt deshalb nicht erst beim Handzeichen. Sie beginnt lange vorher – bei der Konstruktion eines fairen Informations- und Entscheidungsraums.


Wie groß darf ein Konvent denken?

Christian Felber ordnete das Experiment in einen größeren demokratischen Horizont ein. Er unterschied drei Ebenen: die Volksabstimmung über eine konkrete Sachfrage, einen demokratischen Konvent zu grundlegenden gesellschaftlichen Regeln und – als weitestgehende Form – einen Verfassungskonvent, wie er beispielsweise in Chile erprobt wurde. Der Berliner Geldkonvent war davon nur ein Ausschnitt. Aber er machte sichtbar, welche Vorarbeit nötig ist, bevor eine Gesellschaft über komplexe Strukturfragen entscheiden kann.

Dahinter stand für Felber ein grundsätzliches Prinzip: Je mächtiger eine gesellschaftliche Infrastruktur ist, desto höher sollten auch die demokratischen Standards sein, nach denen ihre Regeln entstehen. Ein Geldkonvent wäre deshalb nicht bloß ein Beteiligungsformat neben vielen, sondern ein möglicher Weg, grundlegende Regeln der Geldordnung überhaupt erst öffentlich und demokratisch verhandelbar zu machen.

Genau deshalb soll die Arbeit nach dem Symposium weitergehen. Im Raum stand die Perspektive, mit Bündnispartnern, ausreichender Finanzierung und einem mehrmonatigen Vorprozess einen größeren Pilotkonvent vorzubereiten – nicht als Übungs-Event, sondern als ernsthaftes demokratisches Verfahren.


Podiumsdiskussion: Und wer entscheidet über die Entscheider?

Die abschließende Podiumsdiskussion drehte die Perspektive noch einmal um. Nach zwei Tagen mit dem Fokus auf eine demokratische Geldordnung sollte auch das eigene Verfahren nochmal kritisch geprüft werden: Wie demokratisch ist ein Bürgerkonvent?

Die zentralen Fragen lagen auf der Hand. Wer wählt die Expertinnen und Experten aus? Wer entscheidet, welche Informationen ein Bürgerrat bekommt? Kann Information überhaupt neutral sein? Wie verhindert man, dass Beteiligung nur symbolisch bleibt? Wie verbindlich sollten Ergebnisse sein? Und kann Bürgerbeteiligung selbst missbraucht werden – etwa indem Parlamente Verantwortung auslagern oder Empfehlungen anschließend folgenlos bleiben?

Hier schloss sich der Kreis zu Katharina Pistors Vortrag. Eine demokratische Institution entsteht nicht allein dadurch, dass Menschen abstimmen. Sie braucht transparente Regeln, Legitimation, einen normativen Rahmen und Verfahren, die schon vor der eigentlichen Entscheidung Vertrauen verdienen.


Mutiger Ausblick: Vom Ohnmachtsgefühl zur Gestaltung

Mit seinem Schlusswort griff Michael W. Bader einen Gedanken Hartmut Rosas auf: Viele Menschen erleben Politik und gesellschaftliche Entwicklung zunehmend als etwas, das mit ihnen geschieht – nicht als etwas, das sie selbst mitgestalten können. Der Gegenentwurf ist nicht die nächste abstrakte Erzählung, sondern die konkrete Erfahrung von Wirksamkeit: Ich kann mich einbringen. Mein Beitrag wird gehört. Gemeinsam können Regeln verändert werden.

Genau darin sah Bader die Bedeutung des Symposiums. Zwei Tage lang waren nicht nur Schwächen des bestehenden Systems analysiert worden. Es waren Alternativen sichtbar geworden, Gemeinsamkeiten und Konflikte diskutiert, rechtliche Hebel betrachtet und ein demokratisches Verfahren ausprobiert worden. Der Satz „Geld ist kein Naturgesetz“ blieb dadurch nicht bloß eine Behauptung. Er wurde zu einer praktischen Frage: Wenn es gestaltbar ist – wer gestaltet, nach welchen Regeln und in welchem Prozess?


Aus dieser Perspektive soll das Symposium nicht in Berlin enden. Vorgeschlagen wurde eine regelmäßige Online-Konferenz, in der zentrale Geldfragen weiterbearbeitet werden. Ebenso wichtig sind lokale Gesprächsräume: in Städten, Hochschulen, Initiativen, Organisationen – oder schlicht am Küchentisch. Nicht jede Veranstaltung braucht hundert Menschen. Auch fünf oder zehn können anfangen, die Geldfrage wieder zu einer gesellschaftlichen Frage zu machen.

„Machen Sie mit, bleiben Sie dran.“

Michael W. Bader, Schlusswort des Geldsymposiums 2026

 

Was bleibt

Das zweite Geldsymposium hat keine fertige neue Geldordnung vorgelegt und beschlossen. Das war auch nicht sein Anspruch. Es hat aber etwas anderes geleistet: Es hat aus abstrakten Systemfragen gesellschaftliche Fragen gemacht – und aus gesellschaftlichen Fragen erste demokratische Verfahren.

Am Freitag ging es darum, zunächst einmal den Nebel zu lüften: Wie hängen Geld, Gerechtigkeit, Klima und Demokratie zusammen? Wo sitzt Macht? Was verändert sich, wenn Geld stärker als öffentliches Gut verstanden wird? Samstag ging es um den nächsten Schritt: Welche institutionellen und rechtlichen Voraussetzungen braucht Transformation? Wo können unterschiedliche Denkschulen bei bestimmten Themen zusammenfinden? Und wie muss ein Verfahren aussehen, damit Menschen über Alternativen informiert und fair entscheiden können?

Vielleicht liegt darin die wichtigste Erkenntnis dieser zwei Tage: Geld ist menschengemacht. Aber wenn wir seine Regeln verändern wollen, brauchen wir nicht nur gute Ideen. Wir brauchen verständliche Alternativen, einen gesellschaftlichen Werterahmen, rechtliche Übersetzungen – und demokratische Verfahren, in denen Menschen lernen können, zwischen diesen Alternativen zu entscheiden.

Oder, noch einfacher: Die Geldfrage gehört nicht nur in Zentralbanken, Ministerien oder Fachbücher. Sie gehört mitten in die Gesellschaft hinein!

Nächste Schritte des MoneyFuture Institute


  • Die Ergebnisse des Geldkonvents auswerten und die Abstimmungsfragen methodisch überarbeiten.

  • Das Konvergenzradial und die gemeinsamen Reformlinien weiter präzisieren und neue Themen dazu packen.

  • Finanzierung des MoneyFuture Institute sicherstellen.

  • Bündnispartner und Finanzierung für einen größeren, mehrmonatig vorbereiteten Pilotkonvent gewinnen.

  • Umsetzung einer regelmäßigen Online-Konferenz zu zentralen Geldfragen etablieren.

  • Lokale Debatten, kleine Veranstaltungen und neue Gesprächsräume durchführen und unterstützen – damit die Geldfrage breiter gesellschaftlich verankert wird.


https://www.moneyfuture-institute.org/

 

 


 
 
 

Kommentare


bottom of page